Vom Ei zum Storch

 

 

Innerhalb von nur ca. 62 Tagen entwickeln sich die kleinen Störche zu flugfähigen Vögeln.

Wie sie das schaffen, zeigen wir hier in den einzelnen Entwicklungsschritten.

 

Mit jedem Tag wird die Spannung größer, wann das erste Ei gelegt wird. 

Am 20.03 ist es dann so weit. Im Nest 3  wird das erste Ei gelegt!

12 Eier in vier Nestern. Nach dem ein Ei gelegt wurde, dauert es ca. 32 – 34 Tage bis das Küken schlüpft. Während der ganzen Zeit werden die Eier immer wieder behutsam von den Eltern gedreht, denn bei den Störchen brüten so wohl Frau als auch Herr Adebar.

Das erste Küken erblickt das Licht der Welt.

Küken klappern schon im Ei.

Gucken, ob alles o.k. ist! So ein Störchlein ist zunächst nicht sehr groß.

Einzelkind: aus manchen Eiern schlüpfen keine Küken. Dafür frisst der kleine Piepmatz fast für zwei! … hoffentlich isst er nicht gleich den Teller mit.

Geschwisterliebe:

Es wird gekuschelt, was das Zeug hält. Unter den wachsamen Blicken der Elternstörche, kann ich die Jungen füttern. Bei den Geschwistern ist schön zu sehen, wer zuerst geschlüpft ist. Die Eier werden im Abstand von 48 Stunden gelegt. Ab dem zweiten Ei wird gebrütet. Daher schlüpfen die ersten beiden Küken am selben Tag. Danach kommt das dritte. Die anderen folgen immer im Abstand von zwei Tagen.

Trotz der Tatsache, dass die Storchenküken in der Voliere von uns gefüttert werden, haben die Elternstörche immer noch den Fütterungstrieb und füttern die Jungen ebenfalls.

Die Küken bekommen mittlerweile mehr Flaumfedern. Ihr Kükengefieder wird immer weißer. Doch bis sie so aussehen wie ihre Eltern, dauert es noch eine ganze Weile. Der erste Vorbote des nächsten Gefieders sind die ersten schwarzen Federkiele.

 

 

 

 

Zehn Tage Später. Sie haben ihre Größe verdoppelt und ihr Gewicht verdreifacht!

 

 

 

Auch außerhalb der Storchenscheune, zum Beispiel hier auf der Voliere, gedeiht der Nachwuchs prächtig (Jungstorch links)!

 

 

19. Tag 

15.05.: Die Jungstörche verfallen in Akinese, das heißt, sie stellen sich tot, wenn sich etwas Großes dem Nest nähert. Das Füttern der Jungen übernehmen jetzt voll die Elterntiere.

Ab hier macht der nächste FÖJler den Bericht weiter!

 

 

17.5.2018

 

Die Jungen machen ihre ersten Stehversuche. Diese sind noch etwas wackelig, aber Übung macht den Meister. Nebenbei putzen sie auch schon ihre Daunen, so wie die Altstörche es mit ihrem Gefieder machen.

 

 

 

 

23.5.

So klein sind die Jungen nicht mehr. Ihre Schwungfedern werden langsam deutlich sichtbar und sie trainieren im Stehen ihre Flügel mit leichten auf und ab Bewegungen.

 

25.5.

Die Jungen Störche werden auch mal alleine im Nest gelassen. Sie sind groß genug, dass sie Zeitweise alleine bleiben können. Dafür gehen beide Altstörche Futter holen.

 

28.5.

Da jetzt auch die Schwungfedern mehr und mehr zum Vorschein kommen, fangen die Kleinen an ihre Muskulatur in den Flügeln zu stärken. Dafür machen sie Auf- und Abwärtsbewegungen. Noch heben sie zwar  noch nicht vom Nest ab, aber das wird auch bald der Fall sein.

 

 

3.6.

 

 Jetzt sind die Jungstörche bereits so groß, dass ein Ring an ihr rechtes Bein angebracht werden kann. Alle werden dieses Jahr rechts beringt, weil ein gerades Jahr ist. Am Anfang kann man die Jungstörche an ihrem neuen Ring picken sehen, aber das hat sich auch schon am folgenden Tag gelegt.

 

 

6.6.

Die Jungen werden immer größer und sind fast so groß wie ihre Eltern. Stehen klappt fast perfekt, außerdem schlagen sie mit ihren Flügeln schon sehr kräftig.

 

 

11.6.

 

Immer weiter wachsen sie Jungen. Ihre Federn sind nun komplett und man kann sie fast nicht mehr von ihren Eltern unterscheiden. Zudem machen sie schon kleine Hüpfer, dabei schlagen sie mit den Flügeln. Bald werden sie schon kurze Augenblicke vom Nest abheben. Ihre Beine sind nun auch in der typischen  rot-orangenen Farbe zu sehen.


50. Tag

14.6.: Noch mehr Veränderungen sind an den Jungstörchen zu sehen. Nicht nur ihre Beine färben sich orange-rot, sondern auch ihr Schnabel beginnt langsam orangene Farbstreifen zu bekommen.

19.6.

Die Jungstörche verfallen nun nicht mehr in Akinese, sondern gehen vom dem Nest herunter, um wegzulaufen.  


68. Tag

2.7. : Jetzt flattern die Jungen schon sehr hoch und manche sogar schon durch die Voliere. Das sind Flugübungen, da sie noch nicht allzu hoch und weit fliegen können. Wenn jetzt ein Elternteil zum Nest füttern kommt, fangen die Jungstörche an mit den Flügeln zu pumpen, wie das die Großen zur Warnung machen.  

78. Tag

12.7.: Auch wenn die Jungstörche jetzt die meiste Zeit nicht mehr auf dem Nest sind, betteln sie noch bei ihren Eltern um Futter. Das machen sie sowohl auf dem Boden, als auch auf dem Nest, obwohl sie sich selbst ihr Futter vom Boden aufsammeln.


96. Tag 
30.7.: Inzwischen sind die Jungstörche selbst überlebensfähig und benötigen kein zusätzliches Futter von den Eltern mehr. Ab und zu fliegen sie nochmal auf das Nest, allerdings abends für die Nachtruhe. Da sie bald in den Süden ziehen werden, üben sie fleißig das Fliegen. Außerdem ist ein Teil der Jungstörche bereits in der freien Natur und muss dort sein Futter in den Wiesen finden.

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